Operation und systemische Behandlung
Die Operation ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Sie wird bei vielen Patientinnen durch eine platinbasierte Chemotherapie ergänzt. Die genaue Reihenfolge und weitere Behandlung richten sich nach Stadium, Tumorart, Operationsergebnis und individueller Situation.
BRCA und HRD
BRCA1/2-Veränderungen und der Status der homologen Rekombinationsreparatur können bei bestimmten Ovarialkarzinomen für die Therapieplanung relevant sein. Sie können sowohl erbliche als auch ausschließlich im Tumor vorhandene Veränderungen betreffen.
Erhaltungstherapie und zielgerichtete Optionen
Nach Ansprechen auf eine Erstbehandlung können bei ausgewählten Patientinnen Erhaltungstherapien relevant sein. Welche Medikamente infrage kommen, hängt unter anderem von Tumorbiologie, molekularen Befunden, Vorbehandlung und Zulassung ab.
Behandlung beim Rückfall
Bei einem Rezidiv werden Zeitpunkt und Art des Rückfalls, frühere Therapien, Verträglichkeit, Tumorbiologie und Allgemeinzustand erneut bewertet. Auch klinische Studien können bei bestimmten Situationen geprüft werden.
Dendritische Zellverfahren
Dendritische Zellverfahren gehören nicht zu den etablierten Standardtherapien des Ovarialkarzinoms. Studien müssen hinsichtlich Zellprodukt, Patientengruppe, Vergleichsarm und klinischer Endpunkte kritisch eingeordnet werden.
Welche Unterlagen helfen bei einer individuellen Therapieprüfung?
Besonders hilfreich sind Pathologie und Histologie, aktuelles Stadium und Bildgebung, bisherige Therapien mit zeitlichem Verlauf, relevante molekulare Befunde beziehungsweise Biomarker sowie die aktuelle Medikation. Unser Navigator kann diese Angaben zunächst ohne Kontaktdaten strukturieren.
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