Operation und Erkrankungsstadium
Bei lokal begrenztem Melanom ist die vollständige operative Entfernung die zentrale Behandlung. In höheren Stadien können je nach Rückfallrisiko und Erkrankungssituation zusätzliche systemische Therapien infrage kommen.
Immuntherapie beim Melanom
Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind in verschiedenen Situationen etablierter Bestandteil der Melanombehandlung. Ob eine Einzel- oder Kombinationstherapie geeignet ist, hängt unter anderem von Stadium, Vorbehandlungen, Begleiterkrankungen und individuellem Risiko ab.
BRAF als wichtiger Biomarker
Bei einem Teil der Melanome liegt eine therapeutisch relevante BRAF-Veränderung vor. Dann können Kombinationen aus BRAF- und MEK-Hemmern eine zielgerichtete Behandlungsoption darstellen. Der Mutationsstatus wird deshalb bei fortgeschrittener Erkrankung häufig bestimmt.
Progression und klinische Studien
Wenn eine Erkrankung trotz Therapie fortschreitet, werden bisherige Wirkstoffe, Dauer des Ansprechens, Tumorausbreitung und mögliche weitere zugelassene Optionen neu bewertet. Klinische Studien können in ausgewählten Situationen eine zusätzliche Möglichkeit sein.
Dendritische Zellverfahren
Therapeutische Krebsimpfungen und dendritische Zellverfahren sind von etablierten Checkpoint-Inhibitoren zu unterscheiden. Für eine Einordnung müssen die Daten des konkreten Verfahrens und der konkreten Erkrankungssituation betrachtet werden.
Welche Unterlagen helfen bei einer individuellen Therapieprüfung?
Besonders hilfreich sind Pathologie und Histologie, aktuelles Stadium und Bildgebung, bisherige Therapien mit zeitlichem Verlauf, relevante molekulare Befunde beziehungsweise Biomarker sowie die aktuelle Medikation. Unser Navigator kann diese Angaben zunächst ohne Kontaktdaten strukturieren.
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