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Prostatakrebs

Prostatakrebs – Therapie bei fortgeschrittener und metastasierter Erkrankung

Beim Prostatakarzinom bestimmen unter anderem Gleason/ISUP, PSA-Verlauf, Stadium, Metastasen, Hormonempfindlichkeit, PSMA-Expression und ausgewählte molekulare Veränderungen die weitere Therapieplanung.

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Hormonempfindlich oder kastrationsresistent?

Für die systemische Therapie ist entscheidend, ob die Erkrankung noch hormonempfindlich ist oder trotz wirksamer Androgensuppression fortschreitet. Diese Einordnung beeinflusst die möglichen Kombinationen und Folgetherapien.

Systemische Therapie bei Metastasen

Je nach Erkrankungssituation können Androgendeprivation, moderne Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitoren, Chemotherapie und weitere zugelassene Verfahren eingesetzt werden. Kombination und Reihenfolge richten sich nach Krankheitsvolumen, Vorbehandlungen, Begleiterkrankungen und individuellen Risiken.

PSMA und Radioligandentherapie

PSMA kann sowohl diagnostisch als auch therapeutisch relevant sein. Für bestimmte Erkrankungssituationen stehen PSMA-gerichtete Radioligandentherapien zur Verfügung. Indikation und Zulassungsstatus hängen von Therapielinie und Region ab und verändern sich mit neuen Studiendaten.

Genetische und molekulare Biomarker

Bei fortgeschrittenem Prostatakrebs können Veränderungen in DNA-Reparaturgenen wie BRCA1/2 und weiteren HRR-Genen therapeutisch relevant sein. Auch MSI/dMMR kann in seltenen Fällen eine Rolle spielen. Keimbahn- und Tumortestung sind dabei nicht dasselbe und sollten fachlich eingeordnet werden.

Lokale Behandlung von Metastasen

Strahlentherapie kann unter anderem zur lokalen Kontrolle oder Symptomlinderung eingesetzt werden. Bei ausgewählten oligometastatischen Situationen werden lokale Strategien individuell diskutiert.

Dendritische Zellverfahren

Dendritische Zellverfahren müssen getrennt von zugelassenen systemischen und PSMA-gerichteten Therapien betrachtet werden. Eine mögliche ergänzende Rolle kann nur anhand des individuellen Verlaufs und der tumorspezifischen Evidenz eingeordnet werden.

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Medizinischer Hinweis: Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder individuelle Therapieentscheidung. Zulassungen und Leitlinien können sich ändern; die Eignung einer Behandlung hängt vom konkreten Befund ab.

Welche Informationen helfen bei einer individuellen Therapieprüfung?

Hilfreich sind insbesondere Pathologie/Histologie, aktuelles Stadium und Bildgebung, bisherige Therapien mit Verlauf, relevante molekulare Befunde und Biomarker sowie die aktuelle Medikation. Unser Navigator kann diese Angaben zunächst ohne Kontaktdaten strukturieren.

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